Mittwoch, 24. Februar 2010

Roadtrip: California - Arizona - Nevada - California



Hallo meine Lieben in der Heimat,
vergangene Woche waren Anne, Bettina, Marcus, Tobias und ich auf Roadtrip. Und man muss dazu sagen: es war ein sehr unvorbereiteter Roadtrip :)
Am ersten Samstag meiner Urlaubswoche verließen wir mit gepackten Koffern nach einem kurzen, sehr spontanen Frühstück die Irving, Apt. #3. Voller Erwartung suchte sich jeder Teilnehmer der Reisegruppe rasch ein gemütliches Plätzchen in unserer Familienkutsche, einem Ford Expetidion mit 8 Sitzmöglichkeiten. Nach einem ersten kurzen Zwischenstopp bei Starbucks, den wir übrigens im Verlauf dieser Reise noch öfter aufsuchen würden, ging es dann los. Die Straße hatte und völligst in ihrem Bann. (Sagt man das eigentlich so? Naja ihr wisst auf jeden Fall, was ich meine ;) )
Das erste Ziel sollte der Grand Canyon im Bundesstaat Arizona sein. Vor uns lag eine sehr lange Fahrt mit rund 460 Meilen, die in guten acht Stunden zurückgelegt werden wollten. Und dabei war die Zeit für Schnappschüsse am Fahrbahnrand und diverse Essens-, Raucher- und Restroom-pausen noch nicht eingerechnet. Allerdings hatten wir das Hotel, ein Best Western, am Vorabend schon für zwei Nächte gebucht. Unsere am ersten Tag noch sehr disziplinierte Fahrweise (zumindest bezüglich des Zeitmanagements) Fahrweise lies uns gegen 9.00 PM Los Angeles Time ankommen. Da wir unterwegs nichts Gescheites zu Essen hatten, wollten wir nach dem allseites bekannten Check-in Prozedere noch schnell in "Grand Canyon City" was essen. Blöd war nur, dass wir die eine Stunde Zeitverschiebung von California nach Arizona nicht auf dem Zeiger hatten und somit völlig unverständlich über jeden der drei Kellner aufregten, der uns zu unserem Erstaunen versicherte, die Küche sei bereits "kalt". Komischerweise begründeten die Kellner es damit, dass das Lokal um 10.00 PM schließe. Dies war jedoch nicht mit unserer California Zeit kompatibel, da es auf unseren Uhren erst halb zehn, in Arizona allerdings schon eine Stunde mehr ins Land verstrichen war.
Wie dem auch war, am nächsten Tag haben wir das kleine Essensproblem beim inklusiven Intercontinental Breakfast wieder ausgleichen können. Der Tag im Grand Canyon war wunderschön. Wir haben viele Tiere, tolle Ausblicke auf den Canyon und einen traumhaften Sonnenuntergang vom Dach unseres Eypedition gesehen. Aber da lass ich dann mal die Fotos für sich sprechen.
Nach Nacht zwei im Grand Canyon machten wir uns auf den Weg über ein Stück Route 66 und über den Hooverdamm Richtung Las Vegas. Das Hotel dort hatten wir bereits im Grand Canyon gebucht. Alles so spontan wie möglich! Die Autofahrt war nicht zuletzt wegen dem traumhaften Wetter sehr angenehm. Und nach einer kurzen Besichtigung des Hooverdamms fuhren wir pünktlich zur Dämmerung in Las Vegas ein. Das Hotel dort übertraf unsere Erwartungen. Vorallem für das wenige Geld, was wir dafür zahlen mussten :) In Las Vegas hatten wir zunächst nur eine Übernachtung gebucht, sind aber noch am Abend er Anreise zu dem Entschluss gekommen, eine weitere Nacht zu verlängern. Das Hotel war einfach zu gut, zudem hatten wir so genug Zeit, den Stratosphere Tower zu besichtigen und sich zudem nicht so arg auf der Flucht zu fühlen. Sollte zwar alles ein Roadtrip sein, aber bitteschön nicht in Stress ausarten. Die beiden Casino Nächte in Las Vegas haben wir größtenteils auf dem Strip vor dem Bellagio verbracht. Die "Springbrunnen"-Show dort ist einfach umwerfend. Gespielt hat keiner von uns so wirklich. Dennoch hatten wir viel Spaß, haben M&M's im Fanstore und Hardrock T-Shirts eingekauft und waren lecker essen. Natürlich fast food!
Den Tag auf dem Stratosphere Tower werde ich so schnell nicht vergessen. Dort oben sind drei Rides installiert, die den absoluten Nervenkitzel garantieren. Den Spaß haben sich Tobi und ich natürlich nicht nehmen lassen und gleich den "All you can ride"-Pass gekauft. Ein großer Spaß, dem ich nur jeden Las Vegas Besucher mit Vorliebe zu Achterbahnen und Dergleichen empfehlern kann.
Die Fahrt von Las Vegas nach San Francisco wurde aufgrund der zwei Nächte in Las Vegas dann auf einen Tag verkürzt. Schade zum Einen, da wir die Nationalparks King's, Yosimetie und den Tahoe Lake bloß bei Mondenschein bewundern konnten. Andererseits hatten wir dadurch einen Tag mehr in San Francisco. Und die Fahrt durch das Death Valley bei Tageslicht hat die "verpassten" Parks fast ersetzen können. Unglaublich, wie schön eine total öde und wüste Landschaft sein kann.
Tja und dann sind wir auch schon an unserer letzten Station angekommen. San Francisco. Oder zumindest fast. Denn nach unserer sehr aufregenden Fahrt durch die Dunkelheit mehrerer Nationalparks und der anschließenden Odysse durch "den Märchenwald" haben wir die restliche (halbe) Nacht in einem Motel 6 kurz vor San Francisco verbracht. Von dort aus haben wir zunächst den nächsten Starbucks angesteuert, um erneut eine Unterkunft zu buchen.
Endlich angekommen in San Francisco haben wir nach dem üblichen Check-in Stuff haben wir den restlichen Donnerstag am Hafen, in Chinatown und am Union Square verbracht. Am nächsten Morgen stand dann das vorerst letzte Highlight auf dem Programm, eine Besichtigungstour auf Alcatraz. Trotz des recht trüben Wetters haben alle die Tour sehr genossen. Dank der Audiogeräte, die durch das gesamte Gefängnis geführten und sehr lebhaft von Mythen und Wahrheiten über die Vergangenheit berichteten. Nach der Tour steuerten wir Boudin's Sourdough Bakery, die meines Wissens einzige Bäckerei an der Westküste, bei der man köstlich europäisches (oder vielmehr deutsches) Sauerteigbrot bekommt. Dort genossen wir eine der Spezialitäten der Stadt: Suppe aus einem kleinen Brotlaib. Wirklich eine Köstlichkeit. Traditionell wird der Laib mit einer Art Muschelsuppe gegessen. Abweichende Varianten sind dann noch die Tomatensuppe und das klassische Chili.
Den Spätnachmittag verbrachten wir damit, ein wenig einzukaufen und am Hafen entlang zu schlendern. Am letzten Abend in San Francisco waren wir noch lecker essen beim Thai.
Samstags gings dann wirder zurück nach Los Angeles. Allerdings mit einem kleinen Abstecher über Cubertino, dem Standort der Hauptzentrale von Apple. Wie die Jünger pilgerten wir also dort hin, um vorm Company Store festzustellen, dass wir einen Tag zu spät waren. Der Store hat nämlich nur von Montag bis Freitag geöffnet. Da Cubertino aber jetzt nicht sooo weit von L. A. entfernt ist, wird sich eine weitere Pilgerfahrt dorthin bestimmt nochmal ergeben. Jetzt, wo man weiß, wo die Zentrale zu finden ist :)
Kurz vor L. A. sind wir dann in Camarillo nochmal kurz ins Outlet abgebogen und die anderen haben ihre letzten Einkäufe vor der Rückreise einen Tag später zu erledigen.
Fazit des Roastrips: Wir hatten eine Superzeit! Trotz der sehr spontanen Reiseplanung (außer der Alcatraz Tickets war eigentlich nichts so wirklich vorher gebucht) haben wir jedes Hinderniss auf unserem Weg mit Leichtigkeit überqueren können. Danke nochmal an meine Mitreisenden Anne, Bettina, Marcus und natürlich Tobias! Besonders Deine Anwesenheit hat mir meine vorerst letzten Urlaubstage sehr versüßt. Danke dafür!
Jetzt freu ich mich schon auf einen spannenden Foto- und Filmabend bei unserem "Nachtreffen Roadtrip California - Arizona - Nevada - California 2010"!!!
Bleibt mir alle gesund und munter. Liebe Grüße in die Heimat.
Eure Marcia

PS.: Sorry, die Bilder sind leider nicht in chronologischer Reihenfolge sortiert. Hab mein Bestes gegeben aber ImageShack hat mich da wohl überlistet;)

Dienstag, 23. Februar 2010

Besuch von Dennis aus Vancouver

Viel Zeit ist mal wieder ins Land gegangen und mittlerweile kann man schon meine letzten Tage (vorerst) hier in Los Angeles zählen. Dennoch ist in den letzten drei Wochen hier sehr viel passiert.
Am ersten Februar Wochenende hatte ich Besuch von Dennis, der zur Zeit ein Praktikum in Vancouver absolviert.
Er hat sich natürlich nicht irgendein Wochenende ausgesucht. Nein, er ist pünktlich zum Superbowl Weekend hier aufgeschlagen. Freitags sind wir nach seiner Anreise allerdings erstmal zum Universal Citywalk nahe der Universal Studios gefahren, um uns dort eine Comedian Show von meinem ehemaligen Arbeitskollegen anzuschauen. Julio war echt sehr gut und bis auf das anfängliche Sitzplatzproblem haben wir den Abend meiner Meinung nach genossen.
Samstags haben wir uns gemeinsam mit Christian auf den Weg zum Hollywood Boulevard gemacht. Trotz des leichten Nieselregens sind wir den gesamten Walk of Fame abgelaufen auf der Suche nach Bruce Willis, leider vergeblich. Entweder haben wir seinen Stern dezent übersehen oder er wurde durch einen anderen ausgetauscht. Dennoch hat Dennis sein Foto von einem Stern mit seinem Vornamen bekommen (den Nachnamen des Stars hat er unauffällig mit seinem Fuß bedeckt;)).
Samstagabend endete nach zwei vergeblichen Versuchen, irgendwo bowlen zu gehen, bei uns in der Irving mit einer kleinen Hausparty. Zusammen mit Erik haben wir munteres Filmmusikraten bis in die Nacht veranstaltet. Wirklich ein sehr schöner Abend. Genauso toll gings dann am Sonntagmorgen oder vielmehr Mittag nach einem exzellenten Frühstück, zubereitet von Christian, weiter;) Zunächst haben wir uns auf dem Weg zum Strand gemacht, um noch ein Bisschen Kraft für das in großen Schritten herbeieilende Spitzenspiel des amerikanischen Footballs zu tanken. Nach diesem sehr entspannten Sonnenbad sind wir dann zu Bekannten eines meiner Arbeitskollegen hier gefahren und haben bei sehr leckerem Barbeque und hausgemachten Salaten das Spiel genossen. Das Spiel war zwar spannend, dennoch sind mir hin und wieder mal die Augen zugefallen. Ein Anzeichen dafür, das die Nacht zuvor einfach etwas zu kurz gewesen sein muss. New Orleans hat gewonnen, das erste Mal in der Vereinsgeschichte. Naja und Montagnachmittag habe ich Dennis dann auch schon wieder zum Flughafen bringen dürfen, und dabei direkt den neuen Besuch, Anne, in Empfang genommen. Aber das ist schon der Beginn für einen neuen Post. Also genießt die Fotos, die ich hochladen werde und bleibt mir als Leser treu.
Eure Marcia

Samstag, 30. Januar 2010

Climbing up the HOLLYWOOD Sign


Hallo ihr Lieben!
Hab mal wieder ein bisschen Zeit gefunden, euch was zu schreiben. Wobei ich sagen muss, dass ich eigentlich nur eine kurze Erklärung zu den Bildern abgeben möchte, die ich hochlade.
Letztes Wochenende haben wir uns auf dem Weg zu den Hollywood Signs gemacht. Bis ganz hinauf haben wir es leider nicht geschafft. Ist ja auch eigentlich verboten, aber wir haben unser Bestes gegeben.
Schaut euch einfach die Bilder an...
Liebe Grüße in die Heimat!
Marci

Dienstag, 19. Januar 2010

Winter in Kalifornien



Hallo meine Lieben,
nun melde ich mich mal wieder nach einer sehr langen Zeit zurück. Viel ist in der Zwischenzeit passiert.
Die Vorweihnachtszeit kam mir dieses Jahr garnicht so weihnachtlich vor. Das kann man aber auch verstehen, wenn man bedenkt, dass ich hier am vierten Advend noch bei frühsommerlichen Temperaturen im Six Flags Park war. die einzige annähernd weihnachtliche Stimmung kam nur auf, wenn wir alle zusammen am Kaminfeuer gesessen haben und dazu den Weihnachtsbaum "angesteckt" hatten. "Angesteckt", da er aus natürlichem Plastik hergestellt ist und für die Lichterkette drumherum Strom brauch;)
am 21. Dezember ging es dann endlich nach Hause in die Heimat Germany. Glücklicherweise hatte ich direkt am Gate einen Sitzplatz für mein Standby Ticket bekommen. (Dank nochmal an den "Besorger" und zwischenzeitlichen Spender Tobias!!! Das hat mir die Heimreise echt erleichtert.) Unglücklicherweise jedoch war dieser Sitzplatz in der Economy, Mittelsitz zwischen zwei fremden Menschen. Die Business Class war dann doch zu überfüllt. Aber das hat mir an diesem Abend nichts ausgemacht, da die Vorfreude, alle Freunde und Verwandten wieder zu sehen überwogen hat. Außerdem ist die Economy Class in einem A340 viel besser ausgestattet als in der alten Boeing 747. Und da ich über MUC nach Hause gelfogen bin, hatte ich das Vergnügen, mein eigenes In-Seat-Entertainment vollkommen auszukosten; habe dreimal den gleichen Film angeschaut...:)
In Frankfurt angekommen habe ich mal wieder endlos lange auf meinen Koffer gewartet. Der ist leider in München stehen geblieben aufgrund des totalen Schneechaos. War mir aber dann auch egal, ich habe mich mit solchen Situationen bereits auf meinem Flug nach LAX zu Beginn des Praktikums auseinander setzen müssen.
Tja und dann gings in die Feiertage. Heilig Abend habe ich mit Tobias ganz untypisch "allein zu zweit" in Porto verbracht. Die übrigen Tage waren geprägt von der Gesellschaft meiner Familie und guten Freunden. Und natürlich war ich auch reiten:) Und nach einem entspannten Silvesterabend bei Maren und Dennis, zwei sehr guten Freunden, haben Tobias und ich uns diesmal gemeinsam am 01.01.2010 um 09.45 a.m. auf den Weg zurück nach Los Angeles gemacht. Und wie es dort weiter ging, das kommt im nächsten Blogbeitrag.
Fühlt euch in Deutschland mal alle gedrückt!
Eure Marcia

Donnerstag, 26. November 2009

Mojave Air & Space Port



Endlich ist Tobi da!!!

Seit nun einer guten Woche ist Tobi hier bei mir in L.A. Es ist ein sehr gutes Gefühl, ihn mal wieder um mich zu haben.
Für unser erstes gemeinsames Wochenende haben wir uns gleich einen sehr spektacoolären Spot ausgesucht. Wir haben uns auf den Weg in die Mojave Wüste gemacht, um uns dort auf dem Flugzeug-Friedhof etwas umzuschauen. Lustigerweise hat uns da Navi erstmal direkt vor einen US Air Force Stützpunkt, der Edwards Air Force Base, manövriert. Genau dort ist das letzte Raumshuttle der Amerikaner gelandet. War uns aber in dem Moment auch garnicht so bewusst, wir haben danach zu Hause erstmal gegooglet, welches gesperrte Gebiet uns daran gehindert hatte, den direkten Weg zu fahren und uns auf einen Umweg geschickt hat.
Am Airport angekommen haben wir erstmal nicht schlecht gestaunt, dass das dort doch alles recht beschaulich war. Voller Erwartung sind wir in das Restaurant gestürzt, um einen Verantwortlichen auszumachen, der Touren über das Rollfeld anbietet. Leider hat man uns relativ schnell mitgeteilt, dass bis auf Weiteres alle Touren abgesagt waren. Wer soll das auch ahnen, im Internet haben wir davon nichts gelesen. Naja aber wo wir dann schonmal da waren, sind wir wie Spione am Zaun hin und her gefahren und haben ein paar Blicke auf die alten Luftschiffe ergattern können. Unter anderen haben wir eine Maschine gesehen (Typ ist mir unbekannt, muss ich Tobi nochmal fragen), mit der die Amis wohl ihre Air Force Piloten schulen und Zero-G Flüge machen. Sah alles etwas älter aus als damals in Bordeaux, aber wir haben auf jeden Fall viel gesehen.
Zur Feier des Tages unseres grandiosen Ausfluges gabs dann noch lecker Tacos bei Taco Bell. Da haben wir uns mal ein richtiges Festmahl gegönnt;)
Vielleicht werden wir nochmal einen zweiten Versuch starten und dann die Tour über das Rollfeld mitmachen. Wobei man dabei sowieso keine Kamera mitnehmen darf. Wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen... Aber mal abwarten, was Tobi und ich hier noch so alles erleben.

Bis dahin erstmal eine Gute Nacht, hier ist es nämlich schon Abend/Nacht und bis bald!

Liebe Grüße,
Eure Marci

Las Vegas Baby!!!

Die Stadt, die niemals schläft...zumindest nicht, solange es dunkel ist.

Zusammen mit meiner roommate und zwei unserer Trainees gings am zweiten Wochenende im November nach Las Vegas. Dort haben wir uns noch mit zwei LHT'lern aus San Francisco getroffen.
Um nicht in den in Los Angeles allgegenwärtigen Stau zu geraten haben wir erstmal schön früher Feierabend gemacht und sind dann in knappen fünf Stunden nach Las Vegas gedüst. Dort angekommen haben schon unsere beiden Kollegen aus Frisco im Wirlpool und mit gekühltem Bier auf uns gewartet. Nach kurzem Frischmachen, einem Warm-up-Bier und einem sehr leckeren Hot Dog ging es dann auch schon los Richtung Strip zum Feiern.
Am ersten Abend haben wir mehr Clubhobbing betrieben, wohingegen sich der zweite Abend auf einen Club, dem ROK im New York New York, beschränkt hatte. Grundsätzlich machen die Clubs in Amerika spätestens um 2.00 a.m. dicht, allerdings nicht in Las Vegas. Dort wird die Open-Bottle-Regel, die besagt, dass kein Alkohol auf der Strasse konsumiert werden darf, stillschweigend missachtet und dies von den Behörden tolleriert. Gut, um noch mehr Spaß beim Feiern zu haben. Und das Beste: man kann die ganze Nacht durchfeiern, da die Clubs dort wesentlich länger aufhaben.
Und genau das haben wir an diesem Wochenende auch in vollsten Zügen ausgenutzt. Party, party, party...Also natürlich alles in Maßen, aber ich hatte 'ne Menge Spaß und werde auch bestimmt nochmal während meines Aufenthaltes in L.A. Richtung Las Vegas "pilgern". Tagsüber haben wir nicht viel unternommen: Haben Samstagsmittags im Einkaufscenter "gefrühstückt" und sind sonntags noch ein bisschen durch die Gegend gefahren. Den Stratospheretower haben wir leider nicht "mitnehmen" können. Aber das wird auf jeden Fall noch nachgeholt.
Las Vegas, eine Stadt, die mich echt überrascht hat. Ich bin ohne Erwartungen hingefahren und war positiv beeindruckt, dass so viel Leuchtreklame, Show und Tamtam doch so interessant sein kann. Auch hier kann ich nur empfehlen: bei Gelegenheit einfach mal hinfliegen oder hinfahren. Allerdings hab ich die Stadt nur bei Nacht zum Feiern kennen gelernt. Am Tag ist die Stadt wie leergefegt und drumherum erwartet einen nur die Wüste. Nahe Las Vegas kann man noch den Hoover Damm besuchen. (Den habe ich schon eine Woche zuvor bei unserem Grand Canyon Trip gesehen, allerdings nur bei Nacht;) ) Aber sonst lohnt sich die Stadt hauptsächlich zum Feiern und Gambeln.
Soweit zu meinen Erlebnissen in Las Vegas. Vielleicht tragen meine Erzählungen hier dazu bei, dass ihr euch ein Bild machen könnt. Die Bilder fehlen schließlich immer noch;) Aber ich arbeite dran. Versprochen!!!

Liebe Grüße in die Heimat!
Eure Marci

Grand Canyon oder wie man in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Kilometer zurücklegt ;)


Amerika, das unendlich weite Land. Genau das habe ich gedacht als ich am Samstag, den 11/07/09 in Michaels Van aufwachte und mir bewusst wurde, dass man hier stundenlang durch die Wüste fahren kann. Wie es dazu kam...
Anfang November haben die sechs tollkühnsten von uns Interns beschlossen, an einem Wochenendetrip den Grand Canyon zu bereisen. Gesagt getan, am ersten Freitag dieses Monats haben wir uns dann Nachts um zwei Uhr auf den Weg gemacht. Und das ohne zu ahnen, dass wir das fast das gesamte Wochenende im Auto zu verbringen. Aber es hat sich gelohnt. Allein der Sonnenaufgang am Samstagmorgen irgendwo in der Wüste zwischen Californien, Nevada und Arizona war schon traumhaft schön. Unser erstes Ziel war dann erstmal Denny's, ein typisch amerikanisches Restaurant, in dem man einfach sehr lecker und auch sehr kalorienhaltig frühstücken kann. Danach sind wir in den südlichen Teil des Grand Canyons gefahren und haben dort in unser "Hotel" eingecheckt. Dazu muss man sagen, das eine der Regeln auf einem Road Trip ist, möglichst wenig für das Hotel zu bezahlen und dabei möglichst viele Leute in einem Hotelzimmer unterzubringen. Wir haben dann zu sechst in einem Vier-Mann-Zimmer übernachtet. Doch zuvor gings Richtung Grand Canyon, dem Grund, warum wir eigentlich unterwegs waren. Das Eingangstor desNationalparks Grand Canyon passiert fährt man auf staubigen Strassen nochmals circa eine Stunde bis man plötzlich an einen Parkplatz kommt, dort aussteigt und in ein riesengroßes "Loch" im Boden schaut. Genauer genommen in einen riesen Schlitz...ein gigantischer Ausblick. Man kann regelrecht die verschiedenen Gesteinsschichten erkennen.
Natürlich haben wir uns auch auf den Weg in den Canyon gemacht und haben zwei Stunden Hiking betrieben. Dabei sind tolle Fotos entstanden...Diese werden dann (hoffentlich) die Tage mal hochgeladen. Abends sind wir in eine typische Cowboykneipe gegangen und lecker Steak gegessen. Zwei mutige Männer unter uns haben sich dann auch mal an panierte Klapperschlange 'rangetraut. Hat angeblich wie Calamares geschmeckt. Danach haben wir ein bisschen im Hotelzimmer gefeiert und dabei unsere Badewanne als "Kühlschrank" benutzt (wie gut, dass man in Amerika in den Hotels auf den Gängen eimerweise Eis zapfen kann;) ).
Am nächsten Tag haben wir uns nach einer schönen Route 66 die gläserne Aussichtsplattform vorgenommen, oder sagen wir mal wir sind den ganzen Tag dort hin gecruised um dann von dem Parkplatzwächter zu hören, dass die Plattform seit einer halben Stunde geschlossen ist. Schade Schade, aber da man dort sowieso keine Fotos machen kann, habt ihr liebe Leser und dann bald auch Fotoanschauer nicht so viel verpasst.
Auf jeden Fall hab ich viele Eindrücke der Landschaft sammeln können. Da versteht man dann diese Floskel der ewigen Weite einmal anders. Weit und breit NICHTS und hin und wieder mal ein paar Trailer oder Häuser auf Rädern, wo man ein paar Indios oder einsame Amerikaner antrifft; und dazu diese atemberaubende Landschaft...
Fazit: 1800km in 48 Stunden! Ein Road Trip wie er besser nicht sein könnte!!! Also alle auf die imaginäre Liste eintragen: wenn man mal im Westen Amerikas ist, einfach ins Auto setzen, Richtung Grand Canyon fahren (natürlich nur mit genügend Proviant!!!) und einfach nur die Landschaft genießen;)

Viele Grüße an meine fleißigen Leser, die sehr lange auf diesen neuen Post warten mussten.
Eure Marcia